Auf der MEDICA in Düsseldorf (17. bis 20. November) treffen sich internationale Experten aus der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen. Zu den Messeschwerpunkten gehören auch Angebote für Start-ups aus diesen Bereichen, wie die 14. MEDICA Start-up Competition, für die sich junge Unternehmen noch bewerben können.

Ende August konnte die Schweizer Rhovica Neuroimaging AG 2,3 Mio. CHF (2,5 Mio. Euro) einwerben. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von M2care unter Beteiligung von Kickfund, Valuemaker und Business Angels.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung hat im Rahmen der Sonderausschreibung Digitale Gesundheit vier innovative Projekte ausgewählt, die die Gesundheitsversorgung in Ländern wie Sambia, Malawi, Indien, Bangladesch, Nigeria und Ghana verbessern wollen. Dafür stellt die Stiftung 1,7 Mio. Euro zur Verfügung.

Carmen Berger (32) übernimmt im Herbst die Leitung der MEDICA/COMPAMED in Düsseldorf. Damit ist eine Nachfolgerin für Christian Grosser gefunden, der Ende Mai auf eigenen Wunsch gegangen war.

Eine berührungslose Sensortechnologie könnte es künftig ermöglichen, den Gesundheitszustand von Patienten kontinuierlich zu überwachen und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Entwickelt wurde sie von der Hypros GmbH, die nun mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD eine erfolgreiche Machbarkeitsstudie abschloss.

Ausgewählte KMU mit Fokus auf E-Health und Medizintechnik im stationären Bereich erhalten die Chance, sich den italienischen Healthcare-Markt strategisch zu erschließen. Möglich macht das ein einjähriges Verbundprojekt, das Ende 2025 beginnt.

Die TimeTeller GmbH (Hamburg) konnte einen neuen Geldgeber überzeugen: Die Kölner capacura GmbH investiert in die Technologie des Start-ups, mit der der optimale Zeitpunkt für die Medikamenteneinnahme bestimmt werden kann, basierend auf der inneren Uhr des Patienten.

Im Herbst wird Stefan Verheyden neuer CEO der Sanner GmbH in Bensheim. Bis dahin führt Heino Lennartz, Mitglied der Sanner-Geschäftsleitung, übergangsweise das Unternehmen. Der bisherige CEO, Dr. Johannis Willem van Vliet, wird Sanner verlassen.

Sieger des Businessplan Wettbewerbs Nordbayern ist ENDOLEASE, ein Spin-off des Universitätsklinikums Würzburg. Das Team arbeitet an einer implantierbaren Lösung für die präzise Medikamentenfreisetzung direkt in den arteriellen Blutstrom. Die gezielte Abgabe der Wirkstoffe steigert ihre Wirksamkeit und reduziert Nebenwirkungen.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich hat ein 3D-gedrucktes Herzpflaster entwickelt, das geschädigte Herzbereiche nach einem Herzinfarkt verstärken und langfristig zur Heilung beitragen soll.