Die Carl-Zeiss-Stiftung hat das interdisziplinäre CZS Health+Tech Network ins Leben gerufen und mit 10 Mio. Euro ausgestattet. In dem Netzwerk sollen fach- und institutionsübergreifend praktikable innovative Lösungen für anstehende Probleme in der Gesundheitsversorgung entwickelt werden.
Die Freiburger CorTec GmbH erhielt Ende August die zweite FDA Breakthrough Device Designation für ihr Brain Interchange™-System – diesmal für den Bereich Kommunikation für Menschen mit einer Lähmung aller Gliedmaßen nach einer Rückenmarkverletzung.
Fresenius verkauft rund 7,8 Mio. Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) an institutionelle Investoren und entflechtet das bisherige Firmenkonglomerat weiter. Die rund 25% Anteil am Nierendialyse-Spezialist werden nun als „Finanzinvestition“ behandelt.
Eine aktuelle Studie belegt, dass Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs, die per App digital begleitet werden, weniger unter Erschöpfung leiden und im Alltag besser zurechtkommen. Der G-BA empfiehlt die Aufnahme des Behandlungskonzepts in die Regelversorgung.
Im Rahmen einer „Innovative Solutions“-Partnerschaft wollen GS1 Germany und docdok.health digitale Lösungen entwickeln, die Identifikations- und Datenstandards mit modernen KI-gestützten Versorgungsprozessen verbinden und damit neue Möglichkeiten für eine datenbasierte Gesundheitsversorgung schaffen.
Ein mobiles Assistenzsystem, das Extended-Reality-Brillen mit Künstlicher Intelligenz kombiniert, soll Menschen mit Sehbehinderung künftig in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren gemeinsam von Forschern am KIT und am Fraunhofer IOSB.
Menschen mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) erhalten bislang regelmäßig Medikamenteninjektionen ins Auge. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht nun ein Port-Delivery-System, das den Wirkstoff kontinuierlich abgibt und nur alle sechs bis neun Monate nachgefüllt werden muss. Eine Teilnahme an der Studie ist noch möglich.
Experten aus der Schweiz und Deutschland entwickeln gemeinsam im Projekt „KI-MikroBefund“ eine KI-gestützte Lösung zur automatisierten Auswertung von Laborbefunden bei Atemwegsinfektionen. Das soll zu einer effizienteren Diagnostik führen, medizinische Entscheidungen unterstützen und die Vorhersage von Infektwellen verbessern. Angestoßen wurde das Projekt vom Gesundheitsnetzwerk BioLAGO im Rahmen der Initiative Smart Health Region.
Ein intelligentes Sensorpflaster soll im Katastrophenfall Rettungskräfte bei der Erstversorgung von Verletzten unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren in einem Verbundprojekt am Institut für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement (IREM) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt THWS.
In den Räumlichkeiten der ehemaligen Intensivstation des St. Josef-Hospitals in Gelsenkirchen hat die United Robotics Group (URG) ein Trainings- und Entwicklungszentrum für KI-basierte Robotik-Lösungen im Gesundheitswesen eröffnet. Hier werden die künftigen Helfer auf ihren Einsatz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen vorbereitet.

Carl-Zeiss-Stiftung
CorTec GmbH
Fresenius SE
ArthurHidden - Magnific.com
everythingpossible - stock.adobe
Amadeus Bramsiepe, KIT
Karin Kaiser/MHH
Brüderli Longhini AG, Nutzungs- und Verwertungsrechte UZH IMM
Fraunhofer IIS/Paul Pulkert
United Robotics Group