Während sich die einen aufmachen, über ein noch nicht bekanntes Verfahren möglicherweise unrechtmäßig abgeführte Einfuhrzölle beim Export in die USA zurückzuerlangen, sehen sich andere erneuten Zoll-Drohungen aus der Trump-Administration gegenüber. Zollberater dürfte ein Beruf mit Zukunft sein.

Die Avelios Medical GmbH und SAP bündeln ihre Kräfte. Der Softwarekonzern beteiligt sich mit einem strategischen Investment an dem Münchner Start-up. Beide Partner arbeiten an einer neuen digitalen Infrastruktur für Krankenhäuser.

An der ETH Zürich haben Forscher ein neuartiges Hydrogel entwickelt, das künftig die Heilung von Knochenbrüchen verbessern könnte. Das sehr weiche Gel kann mit Hilfe von Laserlicht verfestigt werden, so dass eine Besiedlung durch knochenbildende Zellen möglich wird.

Das Münchner Medtech-Unternehmen Noxon konnte im Februar erfolgreich eine „mehrere Millionen Euro“ umfassende Seed-Finanzierungsrunde abschließen. Angeführt wurde diese vom High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital unter der Beteiligung von Auxxo sowie einem weiteren institutionellen Investor. Noxon entwickelt nicht-invasive Neuro-und Muskeltechnologien.

Im Rahmen einer Series A-Finanzierung investiert der Prothesenspezialist Ottobock 5 Mio. US-Dollar in die US-amerikanische Blue Arbor Technologies, Inc. und wird damit Hauptgesellschafter des jungen Unternehmens.

Für die Entwicklung eines KI-gestützten Systems zur Überwachung des diabetischen Fußsyndroms erhielt das Forschungsprojekt EPWUF-KI der Hochschule Niederrhein den mit 100.000 Euro dotierten Gesundheitspreis Ideas for Impact 2026. Die feierliche Preisverleihung fand Ende Februar bei der Robert Bosch Stiftung in Berlin statt.

Das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Clee Medical schloss Ende Februar erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde ab. Mit dem Geld will das Team um Matthew Lapinski seine Plattform Neuro Access für die intraoperative Echtzeit-Bildgebung des Gehirns weiterentwickeln und die Zulassung vorbereiten.

Die Wiener nyra health konnte in einer Finanzierungsrunde 20 Mio. Euro einwerben. Das Geld soll in die Weiterentwicklung der KI-basierten Plattform für Neurotherapie und die weitere Marktdurchdringung im DACH-Raum fließen.

Der Software-Entwickler Flinn.ai erhält von seinen Investoren weitere Finanzmittel, diesmal sind es 20 Mio. US-Dollar. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung der KI-gestützten Automatisierungslösungen für Medizintechnik- und Pharmaunternehmen.

Die lange Entwicklungsphase ihres Diagnostik-Systems hat Meon Medical Solutions in die Zahlungsunfähigkeit geführt. Das Grazer Unternehmen beantragte ein Sanierungsverfahren.